Das größte Sachgebiet: Wer ein Taxi- oder Mietwagenunternehmen führt, muss kalkulieren können. Kostenrechnung, Abschreibung, Deckungsbeitrag, Liquidität, Buchführung und Versicherungen.
182 Fragen in der Appca. 35 % der schriftlichen Prüfung
Was du in diesem Sachgebiet können musst
Fixe und variable Kosten, Kosten je Kilometer und je Fahrt
Tipp: Rechenaufgaben kommen vor allem in Teil 2 vor. Die Formeln mit Beispiel und Rechner findest du auf der Seite Kostenrechnung.
12 Beispielfragen mit Lösung
Eigene Übungsfragen von MietStark (keine offiziellen IHK-Prüfungsfragen). Klicke auf „Lösung anzeigen“, nachdem du selbst überlegt hast.
Frage 1Rechenaufgabe
Fahrzeugkostenrechnung: Ein Mietwagen wurde für 42.000 € netto angeschafft (Nutzungsdauer 7 Jahre, Restwert 0 €, lineare Abschreibung). Weitere Fixkosten (ohne Abschreibung): 4.800 €/Jahr. Variable Kosten: 0,25 €/km. Jahresfahrleistung: 28.000 km. Wie hoch sind die jährlichen Gesamtkosten in Euro? (Nur die Zahl eingeben.)
Welche Kostenart gehört typischerweise zu den fixen Fahrzeugkosten?
Kfz-Steuer und Versicherung (Jahresbetrag)
Waschkosten, die mit der Zahl der Einsätze steigen
Kraftstoffverbrauch und Ölwechsel nach Kilometern
Mautgebühren für einzelne Fahrten über Autobahnen
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Lösung: Kfz-Steuer und Versicherung (Jahresbetrag)
Fixe Kosten entstehen weitgehend unabhängig von der Fahrleistung (z. B. Steuer, Versicherung, oft auch Abschreibung). Variable Kosten steigen mit der Nutzung.
Frage 3Multiple Choice
Was beschreibt Liquidität am besten?
Die Fähigkeit, fällige Zahlungen termingerecht zu leisten
Die Anzahl der angestellten Fahrer und Büromitarbeiter im Unternehmen
Die Höhe des Eigenkapitals laut Bilanz zum Ende des Geschäftsjahres
Der im letzten Geschäftsjahr erzielte Gewinn nach Abzug der Steuern
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Lösung: Die Fähigkeit, fällige Zahlungen termingerecht zu leisten
Liquidität betrifft die Zahlungsfähigkeit – unabhängig davon, ob langfristig Gewinn ausgewiesen wird.
Frage 4Multiple Choice
Was gehört in eine solide Unternehmer-Liquiditätsvorschau?
Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres sowie die Eröffnungsbilanz
Geplante Einzahlungen und Auszahlungen nach Fälligkeit
Die Abschreibungen und kalkulatorischen Kosten ohne Zahlungsbezug
Erwartete Umsätze ohne Zahlungstermine
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Lösung: Geplante Einzahlungen und Auszahlungen nach Fälligkeit
Eine Liquiditätsplanung zeigt, wann Geld eingeht und wann Verpflichtungen fällig werden (Löhne, Leasing, Steuern, Versicherungen).
Frage 5Offene Frage
Welches Buchführungssystem ist für viele kleinere Gewerbetreibende zulässig, solange gesetzliche Schwellenwerte nicht überschritten werden (gängige Kurzbezeichnung)?
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Lösung: EÜR
Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist für viele kleinere Unternehmen zulässig. Bei Überschreiten bestimmter Grenzen kann die Verpflichtung zur doppelten Buchführung greifen.
Frage 6Offene Frage
Nennen Sie die Gewinnermittlungsmethode, bei der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gegenübergestellt werden (Kurzform oder voller Name).