Prüfungsfragen Technik und technischer Betrieb: Fachkundeprüfung Taxi & Mietwagen

Technische Normen und technischer Betrieb: Zulassung und Untersuchung der Fahrzeuge, vorgeschriebene Ausrüstung, Taxameter und Wegstreckenzähler, Wartung und Abfahrtskontrolle.

125 Fragen in der App ca. 15 % der schriftlichen Prüfung

Was du in diesem Sachgebiet können musst

12 Beispielfragen mit Lösung

Eigene Übungsfragen von MietStark (keine offiziellen IHK-Prüfungsfragen). Klicke auf „Lösung anzeigen“, nachdem du selbst überlegt hast.

Frage 1 Multiple Choice
Welches Ziel verfolgt eine systematische Fuhrparkwartung im Taxi-/Mietwagenbetrieb am ehesten?
  1. Betriebsbereitschaft und Verkehrssicherheit sichern sowie Ausfälle und Folgekosten reduzieren
  2. Vor allem das äußere Erscheinungsbild der Fahrzeuge zu verbessern
  3. Die Hauptuntersuchung (HU) und die Abgasuntersuchung (AU) entbehrlich zu machen
  4. In erster Linie Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller zu sichern
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Lösung: Betriebsbereitschaft und Verkehrssicherheit sichern sowie Ausfälle und Folgekosten reduzieren

Planmäßige Wartung hält Fahrzeuge einsatzfähig und verkehrssicher, vermindert ungeplante Stillstände und senkt oft die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer.

Frage 2 Offene Frage
Nennen Sie das typische Instrument, mit dem Fahrer technische Mängel melden und der Unternehmer die Bearbeitung nachverfolgen kann.
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Lösung: Mängelmeldung

Eine Mängelmeldung dokumentiert Defekte und deren Bearbeitung. Ohne ein solches System kann der Unternehmer seine Organisations- und Verkehrssicherungspflichten kaum nachweisbar erfüllen.

Frage 3 Multiple Choice
Welche Aussage zur Kennzeichnung ist richtig?
  1. Mietwagen sollen zur Auffindbarkeit möglichst wie Taxen aussehen
  2. Kennzeichnung ist bei Taxen Pflicht, bei Mietwagen Geschmackssache
  3. Mietwagen dürfen ein unbeleuchtetes Dachschild führen, wenn es klein genug ist
  4. Kennzeichnung muss der genehmigten Verkehrsart entsprechen und darf nicht irreführend sein
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Lösung: Kennzeichnung muss der genehmigten Verkehrsart entsprechen und darf nicht irreführend sein

Mietwagen dürfen nicht mit Merkmalen auftreten, die Taxen vorbehalten sind. Kennzeichnung und Erscheinungsbild müssen zur genehmigten Verkehrsart passen.

Frage 4 Multiple Choice
Warum ist eine klare Fahrzeugzuordnung zu Schichten sinnvoll?
  1. Um Zuständigkeiten für Kontrolle, Mängel und Übergabe eindeutig zuzuordnen
  2. Weil die PBefG-Genehmigung an einen Fahrer gebunden ist
  3. Weil die Kfz-Versicherung bei wechselnden Fahrern erlischt und Schäden dann selbst zu tragen sind
  4. Weil die Disposition bei fester Zuordnung entfällt und Aufträge per Zuruf vergeben werden
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Lösung: Um Zuständigkeiten für Kontrolle, Mängel und Übergabe eindeutig zuzuordnen

Klare Zuordnung erleichtert Kontrolle, Mängelnachverfolgung und Schichtübergabe und reduziert „Niemand war zuständig“-Situationen.

Frage 5 Multiple Choice
Warum ist die Trennung von „Mangel gemeldet“ und „Mangel behoben/freigegeben“ organisatorisch wichtig?
  1. Weil gemeldete Mängel an die Versicherung weitergegeben werden müssen, behobene aber nicht
  2. Weil die Meldung an die Disposition das Fahrzeug wieder freigibt und eine Prüfung erübrigt
  3. Damit klar ist, ob ein Fahrzeug noch gesperrt oder wieder einsatzfähig ist
  4. Weil sonst die HU-Frist neu zu laufen beginnt und das Fahrzeug erneut zur Prüfstelle muss
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Lösung: Damit klar ist, ob ein Fahrzeug noch gesperrt oder wieder einsatzfähig ist

Statusführung verhindert, dass defekte Fahrzeuge disponiert werden, und macht den Bearbeitungsstand transparent.

Frage 6 Offene Frage
Welches System ist vor Fahrtbeginn besonders auf Funktion zu prüfen (Scheinwerfer, Schlussleuchten, Blinker, Bremslicht)?
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Lösung: Beleuchtung

Defekte Beleuchtung ist ein klassischer Verkehrssicherheitsmangel. Vor Fahrtbeginn prüfen – nicht erst nach einer Kontrolle.

Frage 7 Multiple Choice
Warum sind Ersatzschlüssel und dokumentierte Schlüsselverwaltung im Fuhrpark relevant?
  1. Damit der Betrieb bei Schichtwechsel, Notfällen und Schlüsselverlust ohne Unterbrechung weiterlaufen kann
  2. Weil die Kaskoversicherung im Schadenfall die Leistung kürzen kann, wenn kein Ersatzschlüssel im Fahrzeug hinterlegt ist
  3. Weil Fahrer in der Regel einen Schlüssel je Fahrzeug dauerhaft besitzen müssen
  4. Weil die Prüfstelle bei der HU die Schlüsselverwaltung mitprüft und Mängel eintragen darf
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Lösung: Damit der Betrieb bei Schichtwechsel, Notfällen und Schlüsselverlust ohne Unterbrechung weiterlaufen kann

Schlüsselmanagement ist wichtig für die Betriebsorganisation, um sicherzustellen, dass der Betrieb auch bei Schlüsselverlust oder Schichtwechsel reibungslos weiterläuft.

Frage 8 Multiple Choice
Warum sollte nach einem Steinschlag in der Windschutzscheibe nicht einfach „weiterfahren bis es stört“ die Regel sein?
  1. Weil ein Steinschlag im Sichtfeld je nach Größe einen Scheibentausch binnen 24 Stunden gesetzlich vorschreibt
  2. Weil Scheibenschäden in der Regel zum Entzug der Genehmigung führen
  3. Weil Risse wandern können, Sicht und Struktur leiden und Prüfer Beanstandungen aussprechen
  4. Weil die Kaskoversicherung Glasschäden in der Regel nicht abdeckt
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Lösung: Weil Risse wandern können, Sicht und Struktur leiden und Prüfer Beanstandungen aussprechen

Scheibenschäden sind verkehrssicherheitsrelevant. Frühe Reparatur oder Austausch schützt Fahrgäste und Betriebsfähigkeit.

Frage 9 Multiple Choice
Welches Risiko steckt in der Aussage „Auftrag angenommen – Fahrzeug und Fahrer klären wir später“?
  1. Das ist ein bewährtes Vorgehen, weil sich Fahrzeug und Fahrer im Nachhinein ohne Risiko zuordnen lassen
  2. Ressourcenprüfung ist erst bei Fahrten über 100 Kilometer Entfernung nötig
  3. Ohne Ressourcenprüfung drohen Absagen, Verspätungen und Haftungs-/Reputationsschäden
  4. Das Risiko trägt der Fahrer, der den Auftrag später im Dienstplan übernimmt
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Lösung: Ohne Ressourcenprüfung drohen Absagen, Verspätungen und Haftungs-/Reputationsschäden

Professionelle Auftragsabwicklung prüft vor Annahme oder sofort danach: Fahrzeugstatus, Personal und Zeitfenster.

Frage 10 Offene Frage
Nennen Sie den Begriff für die klare Zuordnung, wer im Betrieb für Wartung, Disposition und Freigabe verantwortlich ist.
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Lösung: Zuständigkeit

Klare Zuständigkeiten verhindern „niemand fühlt sich zuständig“. Das ist Grundprinzip funktionierender Betriebsorganisation.

Frage 11 Multiple Choice
Wie sollte ein Unternehmer die Fristen für die Hauptuntersuchung (inkl. AU) im Alltag steuern?
  1. Den Prüftermin erst nach Ablauf der Plakette vereinbaren und das Fahrzeug bis dahin weiter einsetzen
  2. Die Fristen dem jeweiligen Fahrer überlassen, der die Plakette täglich im Blick hat
  3. Keine eigene Planung nötig, da die Prüforganisation Fristen rechtzeitig per Brief ankündigt
  4. Fristenkalender führen, rechtzeitig Termine planen und Fahrzeuge bei Fristablauf nicht mehr einsetzen
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Lösung: Fristenkalender führen, rechtzeitig Termine planen und Fahrzeuge bei Fristablauf nicht mehr einsetzen

Ein Fristenkalender mit ausreichendem Vorlauf und der Konsequenz, Fahrzeuge bei Fristablauf nicht einzusetzen, stellt sicher, dass kein Fahrzeug ohne gültige Hauptuntersuchung (inkl. Abgasuntersuchung) im Einsatz ist. Das ist eine sinnvolle betriebliche Organisation; die gesetzliche Pflicht betrifft die rechtzeitige Hauptuntersuchung, nicht ein bestimmtes Verfahren.

Frage 12 Multiple Choice
Taxameter bzw. Wegstreckenzähler: Welche Aussage trifft zu?
  1. Geräte brauchen in der Regel keine Eichung, solange sie vom Hersteller kalibriert wurden und sauber messen
  2. Abgelaufene Eichung oder Manipulation machen den Einsatz regelmäßig unzulässig
  3. Eine abgelaufene Eichung ist meist unerheblich, solange das Gerät richtig rechnet
  4. Eichfristen gelten in der Regel für Busse und Lkw, im Gelegenheitsverkehr dagegen nicht
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Lösung: Abgelaufene Eichung oder Manipulation machen den Einsatz regelmäßig unzulässig

Messgeräte müssen geeicht und manipulationssicher sein. Fristen steuern und Plomben/Zustand kontrollieren – Unternehmerpflicht.

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