Straßenverkehrssicherheit, Unfallverhütung und Umweltschutz: Wie du Fahrgäste und Fahrpersonal schützt, dich bei Unfällen richtig verhältst und den Betrieb umweltbewusst führst.
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Was du in diesem Sachgebiet können musst
Verhalten bei Unfällen: absichern, Erste Hilfe, melden
Anweisungen an das Fahrpersonal, Lenk- und Ruhezeiten im Blick
Kindersitze, Gurtpflicht, Gepäcksicherung
Warnweste, Warndreieck, Verbandkasten
Umweltplakette, Umweltzonen, umweltbewusstes Fahren und Warten
12 Beispielfragen mit Lösung
Eigene Übungsfragen von MietStark (keine offiziellen IHK-Prüfungsfragen). Klicke auf „Lösung anzeigen“, nachdem du selbst überlegt hast.
Frage 1Multiple Choice
Welche Aussage beschreibt die Verantwortung des Unternehmers für die Straßenverkehrssicherheit seines Betriebs zutreffend?
Die Überwachung der Verkehrssicherheit obliegt der Genehmigungsbehörde; der Unternehmer muss lediglich die Genehmigung vorhalten
Der Unternehmer kümmert sich um Versicherung und Steuern; Fahrzeugzustand und Fahrerauswahl sind Sache der Werkstatt
Die Verantwortung liegt beim jeweiligen Fahrer, da der Unternehmer den Fahrbetrieb nicht beeinflusst
Organisation sicherer Abläufe, geeigneter Fahrzeuge und ausreichend qualifizierter Fahrer
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Lösung: Organisation sicherer Abläufe, geeigneter Fahrzeuge und ausreichend qualifizierter Fahrer
Der Unternehmer trägt Organisationsverantwortung: verkehrssichere Fahrzeuge (z. B. rechtzeitige Hauptuntersuchung), geeignete Fahrer und sichere Betriebsabläufe sind zentrale Elemente der Unfallverhütung. Versicherung und Steuern gehören zu den Betriebspflichten, beschreiben die Verkehrssicherheit aber nicht umfassend.
Frage 2Offene Frage
Nennen Sie den Oberbegriff für technische, organisatorische und personelle Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen.
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Lösung: Unfallverhütung
Unfallverhütung ist Unternehmerpflicht: sichere Fahrzeuge, geeignete Fahrer, Unterweisung und sichere Abläufe gehören zusammen.
Frage 3Multiple Choice
Welche Maßnahme gehört typischerweise zur Unfallverhütung im Betrieb?
Verzicht auf Fahrzeugkontrollen, da Mängel in der Werkstatt auffallen
Fahrzeugkontrollen erst zur Hauptuntersuchung, dazwischen keine betriebliche Prüfung
Unterweisungen erfahrener Fahrer sind durch Routine überflüssig
Regelmäßige Unterweisung, verkehrssichere Fahrzeuge und klare Verhaltensregeln
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Lösung: Regelmäßige Unterweisung, verkehrssichere Fahrzeuge und klare Verhaltensregeln
Unfallverhütung verbindet Technik, Organisation und Qualifikation/Unterweisung der Beschäftigten.
Frage 4Multiple Choice
Was sollte nach einem Beinahe-Unfall im Betrieb geschehen?
Vorfall für sich behalten, um Unruhe im Team zu vermeiden
Mündlich erwähnen, da ohne Schaden keine Auswertung nötig ist
Melden, auswerten und Maßnahmen ableiten (Unterweisung/Organisation)
Den beteiligten Fahrer schriftlich abmahnen und den Fall ohne Ursachenklärung ablegen
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Lösung: Melden, auswerten und Maßnahmen ableiten (Unterweisung/Organisation)
Beinahe-Unfälle sind Lernchancen: Dokumentation und Auswertung verhindern Wiederholungen und stärken die Unfallverhütung.
Frage 5Multiple Choice
Warum ist „Handy am Steuer nur bei Bedarf“ eine gefährliche Betriebsphilosophie?
Weil Handys oft die Bordelektronik stören und den Verbrauch erhöhen
Weil Navigationsgeräte im Fahrdienst meist unzulässig sind
Weil auch Freisprechen am Steuer in der Regel verboten ist
Weil Ablenkung die Unfallgefahr massiv erhöht und oft rechtswidrig ist
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Lösung: Weil Ablenkung die Unfallgefahr massiv erhöht und oft rechtswidrig ist
Ablenkung durch Geräte ist ein Hauptrisiko. Unternehmer müssen klare Regeln setzen und Verstöße nicht stillschweigend dulden.
Frage 6Offene Frage
Welcher Begriff meint den Schutz von Boden, Luft und Klima durch betriebliches Verhalten (z. B. Verbrauch, Abfall, Emissionen)?
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Lösung: Umweltschutz
Umweltschutz im Fahrbetrieb umfasst u. a. sparsame Fahrweise, Wartung, Vermeidung unnötiger Fahrten und korrekten Umgang mit Betriebsstoffen.
Frage 7Multiple Choice
„Wir sind immer so gefahren“ – warum ist das kein Sicherheitsargument?
Weil langjährige Gewohnheit Rechts- und Sicherheitsregeln in der Regel ersetzt
Weil Unterweisungen bei eingespielten Teams meist überflüssig sind und Zeit kosten
Weil die StVO für Fahrer mit langjähriger Berufserfahrung nicht mehr verbindlich ist
Weil Praxis ohne Prüfung Risiken und Rechtsverstöße fortschreiben kann
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Lösung: Weil Praxis ohne Prüfung Risiken und Rechtsverstöße fortschreiben kann
Gewohnheit ist eine typische Sicherheitsfalle. Maßstab sind aktuelle Regeln wie StVO, BOKraft und Betriebsanweisungen, die konkrete Gefährdungslage und die Organisation – nicht „schon immer so“. Ungeprüfte Praxis kann Risiken und Rechtsverstöße fortschreiben.
Frage 8Multiple Choice
Warum ist Alkohol am Steuer im gewerblichen Personenverkehr besonders kritisch zu bewerten?
Weil erst ab 1,1 Promille die Leistung messbar nachlässt, darunter aber keine Auswirkungen auf die Fahrleistung bestehen
Weil der Halter und nicht der Fahrer die rechtlichen Folgen von Alkoholfahrten im Betrieb trägt
Weil für Taxifahrer die allgemeine 0,5-Promille-Grenze gilt und den Unternehmer keine Pflichten treffen
Weil schon geringe Mengen die Leistung mindern können und betriebliche Nulltoleranz sowie Unternehmerpflichten greifen
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Lösung: Weil schon geringe Mengen die Leistung mindern können und betriebliche Nulltoleranz sowie Unternehmerpflichten greifen
Im Fahrdienst trägt der Fahrer Verantwortung für Fahrgäste, und der Unternehmer darf erkennbar Fahruntüchtige nicht einsetzen. Gesetzliche Grenzwerte gelten je nach Fahrerstatus und Ausfallerscheinungen, betrieblich ist eine Nulltoleranz-Regel sinnvoll. Alkohol und Drogen sind mit der Beförderung von Personen nicht vereinbar.
Frage 9Offene Frage
Nennen Sie ein Stichwort für die betrieblich organisierte Pflicht, bei Verletzungen Hilfe leisten und Mittel bereithalten zu können.
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Lösung: Erste Hilfe
Erste Hilfe umfasst die Pflicht des Unternehmens, Mitarbeiter in Erster Hilfe auszubilden, entsprechende Materialien bereitzustellen und klare Abläufe für Notfälle zu etablieren.
Frage 10Multiple Choice
Welche Maßnahme verbindet Umweltschutz und Unfallverhütung am besten?
Vorausschauendes, ruhiges Fahren mit intakter Technik und geplanten Pausen
Zügiges Fahren mit hohen Drehzahlen, um Fahrzeiten zu verkürzen
Umstieg auf Elektrofahrzeuge, während Fahrweise, Pausen und Wartung unverändert bleiben
Motor an Ampeln abstellen und Pausen streichen, um Zeit zu sparen
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Lösung: Vorausschauendes, ruhiges Fahren mit intakter Technik und geplanten Pausen
Ruhige Fahrweise senkt Verbrauch und Kollisionsrisiko; Technik und Pausen stützen beides.
Frage 11Multiple Choice
E-Fahrzeug im Betrieb: Welche Sicherheits-/Organisationsfrage ist zusätzlich typisch relevant?
Reichweite, Ladezustand, Ladeorte und Verhalten bei Panne/Brandrisiko
Die Dauer der Kfz-Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen
E-Fahrzeuge sind von der Hauptuntersuchung befreit, weil sie kaum Verschleißteile haben
Die Ladeinfrastruktur zählt; Panne und Brand verhalten sich wie beim Verbrenner
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Lösung: Reichweite, Ladezustand, Ladeorte und Verhalten bei Panne/Brandrisiko
E-Fahrzeuge brauchen eigene Disposition (SoC, Ladeinfrastruktur) und klare Notfallhinweise – Verkehrssicherheit bleibt Pflicht.
Frage 12Multiple Choice
Warum müssen Umweltzonen bei der Disposition berücksichtigt werden?
Weil dort in der Regel eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt
Weil Taxis je nach Zone eine Sondergenehmigung für die Fahrgastaufnahme brauchen
Weil Einfahrverbote Bußgelder und Auftragsstörungen verursachen können
Weil die Plakette bei Taxis in der Regel die HU ersetzt
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Lösung: Weil Einfahrverbote Bußgelder und Auftragsstörungen verursachen können
Fahrzeugstatus (Plakette/Erlaubnis) muss zur Zone passen. Disposition darf keine „kurzen illegalen Durchfahrten“ planen.
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